Renten: Niedrige Rohstoffpreise werden auch für die Nutznießer zum Risiko


09.10.15 08:58
Baader Bank

Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Neben dem wirtschaftlichen Umbau von China sind es insbesondere die drastisch gesunkenen Rohstoffpreise, welche die größten Risiken für die Weltwirtschaft darstellen, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.

Davon sei der Internationale Währungsfonds (IWF) überzeugt. Vor allem deshalb habe der IWF seine Prognose für das weltweite Wachstum vom Juli nochmals um 0,2 Prozentpunkte für 2015 und das nächste Jahr gesenkt. Die Wirtschaft werde weltweit 2015 nur um 3,1% und im Folgejahr um 3,5% wachsen, heiße es in dem Weltwirtschafts-Ausblick des Fonds. "Wenn man die Risiken abwägt, zeigt die Tendenz noch immer eher nach unten", schreibe der IWF weiter.

Dabei würden zunächst eine Reihe von Ländern - allen voran die Bundesrepublik - von dem süßen Gift der niedrigen Rohstoffpreise profitieren. Doch global gebe es zahlreiche Verlierer, habe der neue Chefvolkswirt des Währungsfonds, Maurice Obstfeld betont.

Neben Energieexporteuren wie Kanada oder Norwegen mache der niedrige Ölpreis Ländern wie Venezuela, dem Irak oder Nigeria zu schaffen. Die Wirtschaft der Schwellenländer wachse daher laut IWF nur noch um 4%, nach 4,6% im Vorjahr. Genau diese Länder, die üblicherweise den Löwenanteil des weltweiten Wachstums ausmachen würden und für mehr als die Hälfte der weltweiten Wirtschaftsleistung verantwortlich seien, würden den Ausschlag für die eingetrübten Erwartungen des IWF geben.

Etwas Weitblick dürfte daher auch bei deutschen Exporteuren dafür sorgen, dass sie den "Segen niedriger Rohstoffpreise" auf Dauer nicht nur bejubeln würden. Längst sei das, was der hiesigen Industrie als süßes Gift erscheine, für zahlreiche Importeure - den Abnehmern deutscher Exportgüter - zur bitteren Pille geworden.

Für Deutschland sehe der IWF mit 1,5% im laufenden und 1,6% im Jahr 2016 nur ein leicht schwächeres Wachstum als bisher prognostiziert. Dennoch seien die Bremsspuren für die deutsche Industrie, die von den eingetrübten Perspektiven in den Schwellenländern ausgehen würden, bereits spürbar geworden. Dies mache der unerwartete Rückgang bei den Auftragseingängen im August deutlich, der mit einem Minus von 2,2% überraschend deutlich ausgefallen sei.

Die Bank of Japan (BoJ) lasse die Geldschleusen weit geöffnet. Allerdings sehe man in Tokio vorerst keinen Grund, die ohnehin schon expansive Geldpolitik zusätzlich zu lockern. So habe der Lenkungsrat der Notenbank in Tokio am gestrigen Mittwoch beschlossen, den Ankauf von Staatsanleihen im bisherigen Umfang von monatlich ca. 50 Mrd. EUR weiter fortzusetzen.

Am Kapitalmarkt wachse indessen der Druck auf die BoJ, die geldpolitischen Zügel angesichts der eingetrübten Entwicklung beim größten Handelspartner China sowie des geringen Preisanstiegs im Inland abermals zu lockern. Die BoJ sei dagegen der Überzeugung, dass die Inflation ohne die deutlich gesunkenen Energiepreise steige. Japan befinde sich laut ihrer Notenbank nicht mehr länger in einer deflationären Situation. Volkswirte würden dennoch davon ausgehen, dass die BoJ auf ihrer kommenden Sitzung am 30.10. eine zusätzliche Lockerung der Geldpolitik beschließen und sich somit dem politischen Druck und der Forderung des IWF beugen werde.

Indessen würden sich die Zweifel an einer Zinswende der US-Notenbank FED noch in diesem Jahr mehren. Aufgrund der eher enttäuschenden Entwicklung am Arbeitsmarkt in den Monaten August und September könnte FED-Präsidentin Janet Yellen davor zurückschrecken, im Dezember, wie immer noch von vielen erwartet, das Ende der Nullzins-Politik einzuläuten, um die Konjunktur nicht abzuwürgen.

Schließlich würden sich alle Mitglieder des Federal Open Market Committee der Notenbank, die in den vergangenen Wochen noch eine Zinswende für 2015 möglich gehalten hätten, immer ein Hintertürchen offen halten. Stets würden sie ihren Aussagen den Zusatz anfügen: Zinswende ja, sofern sich die Wirtschaft weiter erhole und sich die Unsicherheiten in den Schwellenländern in harten Konjunkturdaten in den USA niederschlagen würden. Allerdings scheine die vom IWF prognostizierte Reduzierung des Wirtschaftswachstums nicht der erhoffte Nährboden zu sein.

Anders stelle sich die Situation in Großbritannien dar, wo sich Volkswirte darüber einig seien, dass die Bank of England (BoE) den Leitzins am heutigen Donnerstag bei 0,50% belassen werde. Grundsätzlich aber, so die einhellige Meinung, befinde sich die BoE auf einem Kurs in Richtung Zinserhöhung. Einzig die niedrige Inflation und die Besorgnis um die Weltwirtschaft halte die Zentralbank noch von einem solchen Schritt ab. Man dürfe gespannt sein, ob die BoE nach ihrer heutigen Sitzung eine Andeutung über den möglichen Zeitpunkt der Zinswende für UK signalisieren werde.

In der schwächelnden Eurozone keime etwas Hoffnung auf. Zumindest stünden die Zeichen wieder auf Wachstum, wenn auch nur in moderatem Ausmaß. Die Kombination aus günstigem Ölpreis, extrem lockerer Geldpolitik der Europäischen Zentralbank und einem billigen Euro würden hier für etwas Schubkraft sorgen.

Bei differenzierter Betrachtung bestehe aber kein Grund zur Entwarnung. So würden etwa mehrere Indikatoren keine rasche Gesundung der griechischen Wirtschaft erwarten lassen. Vielmehr rechne Athen selbst mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 2,3% im laufenden Jahr und um 1,6% in 2016.

Parallel dazu sollten nach einem Entwurf der neuen, alten Regierung von Alexis Tsipras die Schulden des griechischen Staates 2016 auf 333,5 Mrd. EUR steigen, was 192,4% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entsprechen würde. Dieser Wert, der nur von Japan übertroffen werde, lasse nichts Gutes für die Gläubiger Griechenlands erwarten. Schon bald werde das Wort "Schuldenschnitt" wieder in aller Munde sein und alle anderen Lösungen hätten nur einen vorbereitenden Charakter.

Doch auch die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone werde ihre Schulden auf einen neuen Rekordstand treiben. So rechne Frankreich für seinen Staatshaushalt 2016 mit einer leicht erhöhten Schuldenquote von 96,5% des BIPs nach 96,3%. Parallel dazu solle die Neuverschuldung von aktuell 3,8% auf 3,3% sinken, bevor bereits 2017 das EU-Ziel von 3,0% erreicht werden solle. Wer's glaube, werde selig.

Kaum habe Paris die neue Rekordverschuldung verkündet, habe EU-Kommissar Pierre Moscovici die Überlegung ins Spiel gebracht, den europäischen Staaten angesichts der vielen Flüchtlinge schon bald mehr Schulden zu erlauben. In der Tat seien nach dem europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakt bei außergewöhnlichen Umständen Ausnahmen in puncto Schuldenaufnahme möglich. Doch dabei sollten zwei Aspekte beachtet werden.

Zum einen sei die Zusatzbelastung der Staatshaushalte durch die Flüchtlinge oft geringer als die gewünschte Zusatzverschuldung der betroffenen Eurostaaten. Und zum anderen müssten die Staaten, denen mehr Schulden erlaubt würden, auch ein entsprechendes Kontingent an Flüchtlingen aufnehmen, um eine weitere Aufweichung der Schuldenquoten rechtfertigen zu können.

Wenn man so wenigstens ein Druckmittel für eine europäische Quotenregelung bei der Verteilung der Flüchtlinge erhalten würde, wäre ja sogar etwas gewonnen. Die EU müsse aber zwingend darauf achten, dass die Flüchtlingskrise nicht als Ausrede für mehr Schulden missbraucht werde und diese Gefahr sei nicht zu unterschätzen!

Während die Ratingagenturen Reformanstrengungen und Sparkurse belohnen würden, bestrafe die Bevölkerung mancherorts ein solches Verhalten. So könnte man die jüngsten Entwicklungen in den Eurostaaten Spanien und Portugal auf einen Nenner bringen.

Bei der jüngsten Parlamentswahl in Portugal habe die Mitte-Rechts-Koalition die Quittung für ihren Sparkurs erhalten. Das konservative Regierungslager von Ministerpräsident Pedro Passos Coelho habe zwar mit 39% die meisten Stimmen bekommen, die Mehrheit im Parlament allerdings verfehlt. Costa selbst habe seine Niederlage eingeräumt, wolle aber dennoch versuchen, eine Regierung zu bilden. Dagegen hätten die linken Oppositionsparteien zusammen mehr als die Hälfte der Sitze erobert.

Der Rentenmarkt habe sich von der Entwicklung allerdings wenig beeindruckt gezeigt, was an einer portugiesischen Staatsanleihe (ISIN PTOTEKOE0011 / WKN A1ZU1M) mit Laufzeit 10/2025 abzulesen sei. Der Titel notiere mit rund 105,02% sogar etwas fester, nachdem noch am 15.06. mit 96,75% ein Zwölfmonatstief erreicht worden sei.

Im Gegensatz zur portugiesischen Bevölkerung habe dagegen die Ratingagentur Standard&Poor's positiv auf den Sparkurs eines anderen Landes reagiert, nämlich den von Spanien. So habe S&P die Bonität des Eurolandes um eine Stufe auf "BBB+" heraufgestuft. Die Agentur habe den Schritt mit Reformen am Arbeitsmarkt begründet, die Spanien wettbewerbsfähiger machen würden. Die ehemals 15-jährige spanische Anleihe (ISIN ES00000122E5 / WKN A1ATVW), die im Juli 2025 fällig werde, habe sich von dieser Einschätzung etwas beflügelt gezeigt und rentiere aktuell bei ca. 1,80%.

Die Primärmarktaktivitäten bei den Corporate Bonds und Financials würden aktuell der Ruhe in den Zelten auf dem Münchner Oktoberfest nach dem alljährlichen Kehraus ähneln. Dennoch habe es vereinzelt Unternehmen gegeben, die sich präsent gezeigt hätten.

So habe sich die Deutsche Börse AG auf das von ihr betriebene Parkett gewagt und eine 10-jährige Anleihe (ISIN DE000A1684V3 / WKN A1684V) im Volumen von 500 Mio. EUR mit Fälligkeit am 08.10.2025 begeben. Der Bond biete dem Investor dabei eine jährliche Verzinsung von nominal 1,625%. Die Anleihe sei mit +80 bps über Mid Swap emittiert worden und somit sei der Ausgabepreis mit 98,926% fixiert worden. Die Deutsche Börse AG habe bei dieser Emission die Mindeststückelung von 1.000 EUR gewählt, um die Anleihe auch für Privatanleger interessant zu gestalten.

Ebenso habe sich die französische Wendel S.A. am Primärmarkt aktiv gezeigt und 300 Mio. EUR im Rahmen einer 5-jährigen Anleihe (ISIN FR0013005196 / WKN A1Z7R2) refinanziert. Das Unternehmen zahle dem Anleger einen fixen jährlichen Kupon in Höhe von 1,875% bis zum Laufzeitende am 10.04.2020. Das Papier sei mit +170 bps über Mid Swap ausgegeben worden, was einem Reoffer von 99,608% entsprochen habe. Die Anleihe sei allerdings mit einem jederzeitigen Emittentenkündigungsrecht zu festgelegten Spreads über Referenzanleihen ausgestattet. Das Papier besitze eine Mindestanlagesumme von 100.000 EUR und ziele somit verstärkt auf institutionelle Anleger ab.

Das 184. Münchner Oktoberfest gehöre nun der Vergangenheit an. Die gut 5,9 Millionen Besucher sowie 7,3 Millionen konsumierte Maß Bier seien wohl die wichtigsten Zahlen zur vergangenen Wies'n.

Am vergangenen Freitag sei seitens der Börsianer allerdings einem anderen Zahlenwerk viel Beachtung geschenkt worden. So hätten die Arbeitsmarktdaten aus den USA zum Wochenausklang für viel Bewegung an den Finanzmärkten gesorgt. Infolge der schwach ausgefallenen Daten habe der richtungsweisende Euro-Bund-Future deutliche Gewinne verzeichnen können.

Das Sorgenbarometer sei innerhalb kürzester Zeit bis auf 157,67% gestiegen. So hoch habe der Bund-Future zuletzt Ende April 2015 notiert. Der Start in die neue Handelswoche sei jedoch weniger verheißungsvoll verlaufen. Deutsche Bundesanleihen hätten wieder schwächer tendiert und teilweise unter Gewinnmitnahmen gelitten. So rutsche das Rentenbarometer weiter ab und sei zur Wochenmitte bis auf 155,74% zurückgefallen.

Da hinsichtlich der künftigen Zinspolitik der amerikanischen Notenbank weiterhin keine Klarheit herrsche, werde diese Unsicherheit auch in den kommenden Wochen die Handelsaktivitäten prägen. Heute Morgen starte der Bund-Future bei 156,47% in den Handelstag, was einer Rendite für 10-jährige Bundesanleihen von ca. 0,57% entspreche.

In volatilen Marktphasen stelle die Charttechnik eine gute und oftmals die einzige Orientierungshilfe dar. Das neue Kontrakthoch bei 157,67% sei die Marke, die es auf dem Weg nach oben zu überwinden gelte. Der Blick in die andere Richtung offenbart uns die erste Unterstützung bei 155,13% (mehrere Hochs / Tiefs September), so die Analysten der Baader Bank.

In dieser Handelswoche würden sich die Staaten der Eurozone in Zurückhaltung bezüglich der Neuemission von Anleihen üben. Lediglich 7 Mrd. EUR würden am Primärmarkt refinanziert, obwohl im gleichen Zeitraum ca. 16 Mrd. EUR zur Rückzahlung fällig würden. Bereits am Dienstag sei Österreich mit der Aufstockung zweier Anleihen (ISIN AT0000A105W3 / WKN A1HJL5, 2023 und ISIN AT0000A1FAP5 / WKN A1Z3D2, 2025) aktiv geworden.

Am gleichen Tag habe auch Deutschland das Volumen der im Jahre 2046 endfälligen inflationsindexierten Anleihe (ISIN DE0001030575 / WKN 103057) um 500 Mio. EUR auf insgesamt 3 Mrd. EUR erhöht. Die Zuteilung der 1,9-fach überzeichneten Gattung sei bei einer realen Durchschnittsrendite von -0,09% erfolgt.

Am gestrigen Mittwoch sei dann die im Emissionskalender veröffentlichte Aufstockung der 10-jährigen Bundesanleihe um 4 Mrd. EUR auf insgesamt 17 Mrd. EUR gefolgt. Hierbei habe sich allerdings die Nachfrage in Grenzen gehalten und in Anbetracht der Tatsache, dass lediglich Gebote im Volumen von 3,693 Mrd. EUR vorgelegen hätten, müsse von einer technischen Unterzeichnung gesprochen werden. Die Zuteilung sei bei einer Durchschnittsrendite von 0,62% erfolgt.

Das Highlight des Tages stelle heute sicherlich die Begebung der neuen 15-jährigen Anleihe Irlands dar. Entgegen den Erwartungen der Marktteilnehmer werde Irland im vierten Quartal aber lediglich diese Emission begeben und somit dürfe man auf die finalen Konditionen gespannt sein.

Die Tatsache einer guten finanziellen Ausstattung scheine allerdings nicht nur auf Irland zuzutreffen, sondern habe auch bei der Finanzagentur der Bundesrepublik Deutschland im 4. Quartal zu einer Reduzierung des Refinanzierungsvolumens des Bundeshaushalts und seiner Sondervermögen um 6 Mrd. EUR geführt. Vor dem Hintergrund der finanziellen Belastung infolge der Flüchtlingswelle sei dieser Tatbestand sehr bemerkenswert.

Der Altweibersommer ist nun endgültig vorbei und der triste Herbst hat uns fest im Griff, so die Analysten der Baader Bank. Optimale Voraussetzungen für eine Grippewelle! Denn, so scheine es zumindest, jeder Zweite habe Husten und eine laufende Nase.

Ganz und gar nicht verschnupft habe sich die Gemeinschaftswährung der Euroländer zu Beginn dieser Handelswoche gezeigt. Aus dem Stand habe sie einen Satz von 1,1150 auf 1,1317 USD gemacht, nachdem die in USA neugeschaffenen Stellen weit hinter den Erwartungen zurück geblieben seien. Dieses Niveau habe der Euro jedoch nicht dauerhaft verteidigen können und sei wieder bis auf 1,1170 USD zurückgefallen. Doch so leicht gebe sich der Euro nicht geschlagen und notiere aktuell infolge der schwindenden Zinserhöhungs-Fantasie in den USA bei 1,1257 USD.

Gegenüber dem Australischen Dollar habe sich der Euro in dieser Woche schwerer getan. Habe er vor dem Wochenende noch bis auf 1,6145 AUD zulegen können, sei es anschließend nur noch bergab gegangen. Grund hierfür sei gewesen, dass die australische Notenbank ihren Leitzins den fünften Monat in Folge unangetastet gelassen habe. Die Gemeinschaftswährung habe sich bis auf 1,5509 AUD (Australischer Dollar) verbilligt.

In diesem nassen Herbst hätten Privatanleger Fremdwährungsanleihen auf Türkische Lira, US-Dollar und Südafrikanische Rand als richtige Medizin für ihr Depot empfunden.

Disclaimer

Die hier wiedergegebenen Informationen wurden von uns sorgfältig zusammengestellt und beruhen zum Teil auf allgemein zugänglichen Quellen und Daten Dritter, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir keine Gewähr übernehmen können. Sie stellen eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Meldungen und Zahlen dar. Die Informationen stellen keine Anlageberatung, keine Anlageempfehlung und keine Aufforderung zum Erwerb oder zur Veräußerung dar.

Die Informationen wurden einzig zu Informations- und Marketingzwecken zur Verwendung durch den Empfänger erstellt. Sie stellen keine Finanzanalyse i.S. des § 34b WpHG dar und genügen deshalb nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht dem Verbot des Handelns vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen.

Es wird keine Gewähr für die Geeignetheit und Angemessenheit der dargestellten Finanzinstrumente sowie, für die wirtschaftlichen und steuerlichen Konsequenzen einer Anlage in den dargestellten Finanzinstrumenten und für dessen zukünftige Wertentwicklung übernommen. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Bitte beachten Sie, dass Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen basieren, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Es wird daher dringend geraten, unabhängigen Rat von Anlage- und Steuerberatern einzuholen.

Durch das Bereitstellen dieser Informationen wird der Empfänger weder zum Kunden der Baader Bank AG, noch entstehen der Baader Bank AG dadurch irgendwelche Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten dem Empfänger gegenüber, insbesondere kommt kein Auskunftsvertrag zwischen der Baader Bank AG und dem Empfänger dieser Informationen zustande.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Baader Bank an fünf deutschen Börsen als Skontroführer tätig ist und es möglich ist, dass das Institut in den beschriebenen Anlageinstrumenten eigene Positionen hält. Dieser Aspekt kann Einfluss auf die Informationen haben. Bitte beachten Sie auch die Ausführungen in dem Dokument "Umgang mit Interessenkonflikten bei der Baader Bank Aktiengesellschaft" das Sie unter www.baaderbank.de abrufen können.

Für alle Hyperlinks gilt: Die Baader Bank erklärt ausdrücklich, keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten zu haben. Daher distanziert sich die Baader Bank von den Inhalten der verlinkten Seiten und macht sich deren Inhalte ausdrücklich nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in den Seiten vorhandenen Hyperlinks, ob angezeigt oder verborgen, und für alle Inhalte der Seiten, zu denen diese Hyperlinks führen.

Der Versand oder die Vervielfältigung dieses Dokuments ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung der Baader Bank AG nicht gestattet. Dieses Dokument enthält möglicherweise Links oder Hinweise auf die Webseiten von Dritten, welche von der Baader Bank AG nicht kontrolliert werden können und daher kann die Baader Bank AG keine Verantwortung für den Inhalt von solchen Webseiten Dritter oder darin enthaltener weiteren Links übernehmen.

Copyright ©: Veröffentlicht von Baader Bank AG, Weihenstephaner Straße 4, 85716 Unterschleißheim, Deutschland.

Baader Bank AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland mit Hauptgeschäftssitz in München. Baader Bank AG ist beim Amtsgericht in München unter der Nummer HRB 121537 eingetragen und wird beaufsichtigt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Marie-Curie-Straße 24-28, 60439 Frankfurt am Main und Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn. Die Umsatzsteueridentifikationsnummer von Baader Bank AG ist DE 114123893.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Dr. Horst Schiessl. Die Mitglieder des Vorstands sind Uto Baader (Vorsitzender), Nico Baader und Dieter Brichmann. (Ausgabe vom 08.10.2015) (09.10.2015/alc/a/a)