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Staatsanleihenmarkt: Österreich und Deutschland stocken Anleihen auf
05.04.17 09:00
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Österreich stockte gestern zwei Fixzinsanleihen mit Fälligkeit im Juli 2023 bzw. im Juli 2027 auf (ISIN: AT0000A1PE50, WKN: A188ES und ISIN: AT0000383864, WKN: 193811), so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei -0,095% bzw. 0,398% gelegen. Das kombinierte Emissionsvolumen habe bei EUR 1,2 Mrd. (kompetitiv) gelegen. Beide Auktionen seien deutlich überzeichnet gewesen und jeweils zu über 90% an ausländische Banken zugeteilt worden.
Deutschland habe gestern mit der Aufstockung einer im April 2026 fällig werdenden inflationsindexierten Anleihe (ISIN: DE0001030567, WKN: 103056) EUR 0,8 Mrd. aufgenommen. Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei -1,07% gelegen. Für heute plane Deutschland die Aufstockung einer Fixzinsanleihe (ISIN: DE0001141752, WKN: 114175) mit Laufzeitende im April 2022. Das geplante Emissionsvolumen liege bei EUR 4 Mrd.
An den Märkten dürften heute der ADP-Beschäftigungsbericht sowie der ISM-Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe im Mittelpunkt des Interesses stehen. Beide Indikatoren würden letzte Hinweise zum am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht versprechen.
Die ADP-Zahlen könnten durch den schweren Wintersturm Stella in Mitleidenschaft gezogen worden sein, der Mitte März den dicht besiedelten Nordosten der USA getroffen habe. Vom Sitzungsprotokoll der jüngsten Zinsentscheidung der FED erwarte man keine neuen Erkenntnisse. US-Präsident Trump habe angekündigt, bei der geplanten Deregulierung von Banken "weit über die Empfehlungen" hinausgehen zu wollen. (05.04.2017/alc/a/a)
Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei -0,095% bzw. 0,398% gelegen. Das kombinierte Emissionsvolumen habe bei EUR 1,2 Mrd. (kompetitiv) gelegen. Beide Auktionen seien deutlich überzeichnet gewesen und jeweils zu über 90% an ausländische Banken zugeteilt worden.
An den Märkten dürften heute der ADP-Beschäftigungsbericht sowie der ISM-Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe im Mittelpunkt des Interesses stehen. Beide Indikatoren würden letzte Hinweise zum am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht versprechen.
Die ADP-Zahlen könnten durch den schweren Wintersturm Stella in Mitleidenschaft gezogen worden sein, der Mitte März den dicht besiedelten Nordosten der USA getroffen habe. Vom Sitzungsprotokoll der jüngsten Zinsentscheidung der FED erwarte man keine neuen Erkenntnisse. US-Präsident Trump habe angekündigt, bei der geplanten Deregulierung von Banken "weit über die Empfehlungen" hinausgehen zu wollen. (05.04.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 104,403 € | 104,49 € | -0,087 € | -0,08% | 17.04./09:42 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| AT0000383864 | 193811 | 109,37 € | 104,29 € | |
Werte im Artikel
06.04.17
, Baader Bank
Die Zinswelt steht kopf




