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Zinsmarkt: Österreich plant Aufstockung zweier Fixzinsanleihen 2023 und 2026
07.02.17 10:20
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Österreich plant für heute die Aufstockung zweier Fixzinsanleihen (ISIN AT0000A105W3 / WKN A1HJL5 und ISIN AT0000A1K9C8 / WKN A18X6P), so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Die Papiere mit einer Laufzeit bis 2023 bzw. 2026 sollten in Summe EUR 1,43 Mrd. Euro in die Staatskasse spülen.
Deutschland werde einen inflationsindexierten Langläufer (ISIN DE0001030575 / WKN 103057) mit Fälligkeit im Jahr 2046 um EUR 0,5 Mrd. aufstocken.
Die Niederlande würden die Neuemission eines neuen Benchmarkbonds mit 10-jähriger Laufzeit planen. Über das mit einem Kupon von 0,75% ausgestattete Papier sollten EUR 4 Mrd. bis EUR 6 Mrd. aufgenommen werden. Bis Ende 2017 solle das ausstehende Volumen der Anleihe durch mehrere Aufstockungen mindestens EUR 15 Mrd. betragen.
In den USA werde heute die Job Openings and Labour Turnover Erhebung (JOLTS) veröffentlicht. Die Analysten der RBI gehen davon aus, dass auch diese Umfrage die gute Lage am Arbeitsmarkt widerspiegelt. Die Zahl der unbesetzten Stellen dürfte auch im Dezember bei rund 5,5 Millionen gelegen haben.
Der EUR sei gestern zum USD unter Druck gekommen und habe rund 1 Cent auf 1,07 EUR/USD verloren. Dies bestätige die Analysten in ihrer Meinung, dass der EUR auf einzelne Konjunkturdaten oder Äußerungen aus der US-Politik, die eine vermeintliche Eurounterbewertung bzw. USD-Überbewertung kritisieren würden, zwar kurzzeitig mit Gewinnen reagieren, diese allerdings nicht lange halten könne. Entscheidender Einflussfaktor für den Wechselkurs bleibe in den nächsten Monaten die Geldpolitik von EZB und FED und die spreche weiter klar gegen den EUR. (07.02.2017/alc/a/a)
Die Papiere mit einer Laufzeit bis 2023 bzw. 2026 sollten in Summe EUR 1,43 Mrd. Euro in die Staatskasse spülen.
Die Niederlande würden die Neuemission eines neuen Benchmarkbonds mit 10-jähriger Laufzeit planen. Über das mit einem Kupon von 0,75% ausgestattete Papier sollten EUR 4 Mrd. bis EUR 6 Mrd. aufgenommen werden. Bis Ende 2017 solle das ausstehende Volumen der Anleihe durch mehrere Aufstockungen mindestens EUR 15 Mrd. betragen.
In den USA werde heute die Job Openings and Labour Turnover Erhebung (JOLTS) veröffentlicht. Die Analysten der RBI gehen davon aus, dass auch diese Umfrage die gute Lage am Arbeitsmarkt widerspiegelt. Die Zahl der unbesetzten Stellen dürfte auch im Dezember bei rund 5,5 Millionen gelegen haben.
Der EUR sei gestern zum USD unter Druck gekommen und habe rund 1 Cent auf 1,07 EUR/USD verloren. Dies bestätige die Analysten in ihrer Meinung, dass der EUR auf einzelne Konjunkturdaten oder Äußerungen aus der US-Politik, die eine vermeintliche Eurounterbewertung bzw. USD-Überbewertung kritisieren würden, zwar kurzzeitig mit Gewinnen reagieren, diese allerdings nicht lange halten könne. Entscheidender Einflussfaktor für den Wechselkurs bleibe in den nächsten Monaten die Geldpolitik von EZB und FED und die spreche weiter klar gegen den EUR. (07.02.2017/alc/a/a)
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