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Call-Datum der voestalpine 6% Hybridanleihe rückt näher - Anleihenews
23.08.19 10:00
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Die voestalpine AG (voestalpine) berichtete am 7. August die Ergebnisse für das Q1 19/20, welche i.W. durch negative Effekte aus der globalen Handelspolitik, einer schwächeren Nachfrage in der Automobilbranche sowie stark angestiegenen Eisenerzpreisen beeinflusst waren, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Der Konzern habe Umsatzerlöse iHv. EUR 3,3 Mrd. erzielt, ein Rückgang von rund 4% gegenüber dem Q1 18/19 der i.W. auf niedrigere Versandmengen zurückzuführen sei. Das EBITDA sei u.a. aufgrund des schwächeren Marktumfelds, höheren Eisenerz- und CO2-Emissionszertifikatspreisen sowie den andauernden Hochlaufkosten im Werk in Cartersville (USA) um rund 28% auf EUR 371 Mio. (Q1 18/19: EUR 513 Mio.) gesunken. Die EBITDA-Marge habe sich auf 11% (Q1 18/19: 15%) belaufen. Die Nettoverschuldung sei gegenüber dem 31. März 2019 i.W. aufgrund von IFRS 16 und der im April begebenen Senior Anleihe (EUR 500 Mio.) angestiegen und habe zum 30. Juni 2019 bei EUR 3,9 Mrd. (31. März 2019: EUR 3,1 Mrd.) gelegen. Das Gearing Ratio (Nettoverschuldung/ Eigenkapital) habe sich auf 58% belaufen.
Für das GJ 19/20 ziele der Vorstand weiterhin darauf ab ein EBITDA auf dem Vorjahresniveau zu erreichen, weise jedoch darauf hin, dass die Unsicherheiten seit Beginn des Geschäftsjahres 19/20 größer geworden seien. Zudem bestehe für die EUR 500 Mio. Hybridanleihe (ISIN AT0000A0ZHF1 / WKN A1HGFW) der voestalpine am 31. Oktober 2019 die erstmalige Call-Möglichkeit. Der aktuelle jährliche fixe Kupon iHv. 6% würde zum Call-Datum in eine Verzinsung bis zum nächsten Call-Datum (2024) von 4,93% + 5J Swap Rate übergehen. Aktuell würde das, bei einer 5J Swap Rate iHv. -48,5 BP (per 21.8.2019), einer Verzinsung iHv. ungefähr 4,45% entsprechen. Somit handele es sich aus jetziger Sicht um keinen signifikanten Step-Up, welcher z.B. laut Moody's als Anstieg des Kupons von mindestens 100 BP definiert werde.
In der Regel würde ein solcher Step-Up einen Anreiz für das Unternehmen bieten die Anleihe zu tilgen. Die voestalpine habe sich bisher noch nicht dazu geäußert, ob beabsichtigt werde die Hybridanleihe zur kommenden Call-Möglichkeit zurückzuzahlen. Eine solche Bekanntgabe müsste gemäß Anleihebedingungen frühestens 60 Tage (1. September) und spätestens 30 Tage (1. Oktober) vor dem Call-Datum erfolgen. Zu diesem Datum bestehe laut Anleihebedingungen jedenfalls keine Verpflichtung der Emittentin zur Tilgung oder Refinanzierung der Hybridanleihe durch eine gleichwertige Schuldverschreibung, somit stehe es der voestalpine frei wie und ob diese refinanziert werde. Im April dieses Jahres habe die voestalpine bereits eine EUR 500 Mio. Senior Anleihe (Kupon: 1,75 %; 7J), zur allgemeinen Unternehmensfinanzierung, begeben.
Auch Wienerberger AG habe im August die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2019 berichtet. Das Unternehmen habe einen Konzernumsatz iHv. EUR 1,7 Mrd. erwirtschaftet. Dabei habe ein Umsatzwachstum in allen drei Business Units verzeichnet werden können (Building Solutions: +10%; Piping Solutions: +4%; North America: +10%), resultierend in einem Umsatzwachstum auf Konzernebene iHv. 8%. Das bereinigte EBITDA sei um 33% auf EUR 287 Mio. gegenüber dem H1 18 (EUR 215 Mio.) angestiegen. Das konzerninterne Performance-Steigerungsprogramm "Fast Forward", im Zuge dessen die Zukäufe in Großbritannien und Belgien planmäßig integriert worden seien, habe EUR 25 Mio. zu dem Anstieg beigetragen. Für das GJ 19 habe der Konzern, auf Basis des H1 19 Ergebnisses, den Ausblick präzisiert und erwarte fortan ein bereinigtes EBITDA in einer Bandbreite von EUR 570 bis 580 Mio. (zuvor: EUR 560-580 Mio.). (News vom 22.08.2019) (23.08.2019/alc/n/a)
Der Konzern habe Umsatzerlöse iHv. EUR 3,3 Mrd. erzielt, ein Rückgang von rund 4% gegenüber dem Q1 18/19 der i.W. auf niedrigere Versandmengen zurückzuführen sei. Das EBITDA sei u.a. aufgrund des schwächeren Marktumfelds, höheren Eisenerz- und CO2-Emissionszertifikatspreisen sowie den andauernden Hochlaufkosten im Werk in Cartersville (USA) um rund 28% auf EUR 371 Mio. (Q1 18/19: EUR 513 Mio.) gesunken. Die EBITDA-Marge habe sich auf 11% (Q1 18/19: 15%) belaufen. Die Nettoverschuldung sei gegenüber dem 31. März 2019 i.W. aufgrund von IFRS 16 und der im April begebenen Senior Anleihe (EUR 500 Mio.) angestiegen und habe zum 30. Juni 2019 bei EUR 3,9 Mrd. (31. März 2019: EUR 3,1 Mrd.) gelegen. Das Gearing Ratio (Nettoverschuldung/ Eigenkapital) habe sich auf 58% belaufen.
In der Regel würde ein solcher Step-Up einen Anreiz für das Unternehmen bieten die Anleihe zu tilgen. Die voestalpine habe sich bisher noch nicht dazu geäußert, ob beabsichtigt werde die Hybridanleihe zur kommenden Call-Möglichkeit zurückzuzahlen. Eine solche Bekanntgabe müsste gemäß Anleihebedingungen frühestens 60 Tage (1. September) und spätestens 30 Tage (1. Oktober) vor dem Call-Datum erfolgen. Zu diesem Datum bestehe laut Anleihebedingungen jedenfalls keine Verpflichtung der Emittentin zur Tilgung oder Refinanzierung der Hybridanleihe durch eine gleichwertige Schuldverschreibung, somit stehe es der voestalpine frei wie und ob diese refinanziert werde. Im April dieses Jahres habe die voestalpine bereits eine EUR 500 Mio. Senior Anleihe (Kupon: 1,75 %; 7J), zur allgemeinen Unternehmensfinanzierung, begeben.
Auch Wienerberger AG habe im August die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2019 berichtet. Das Unternehmen habe einen Konzernumsatz iHv. EUR 1,7 Mrd. erwirtschaftet. Dabei habe ein Umsatzwachstum in allen drei Business Units verzeichnet werden können (Building Solutions: +10%; Piping Solutions: +4%; North America: +10%), resultierend in einem Umsatzwachstum auf Konzernebene iHv. 8%. Das bereinigte EBITDA sei um 33% auf EUR 287 Mio. gegenüber dem H1 18 (EUR 215 Mio.) angestiegen. Das konzerninterne Performance-Steigerungsprogramm "Fast Forward", im Zuge dessen die Zukäufe in Großbritannien und Belgien planmäßig integriert worden seien, habe EUR 25 Mio. zu dem Anstieg beigetragen. Für das GJ 19 habe der Konzern, auf Basis des H1 19 Ergebnisses, den Ausblick präzisiert und erwarte fortan ein bereinigtes EBITDA in einer Bandbreite von EUR 570 bis 580 Mio. (zuvor: EUR 560-580 Mio.). (News vom 22.08.2019) (23.08.2019/alc/n/a)


